Auf den richtigen Becher kommt es an

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18.01.2016

Auf den richtigen Becher kommt es an

Detail einer Maschine der Michael Hörauf GmbH (Foto: Hörauf)

Detail einer Maschine der Michael Hörauf GmbH (Foto: Hörauf)

Seit bald 80 Jahren produziert die Michael Hörauf GmbH & Co. KG aus Donzdorf Spezialmaschinen für die Umformung von Papier und Papierverbundstoffen. Für Anbieter von Papierbechern und Becherverpackungen ist das Unternehmen seit Jahrzehnten ein unentbehrlicher Partner. Große internationale Lebensmittelkonzerne schwören auf das Know-how des Unternehmens aus der Region Stuttgart und seiner 240 Mitarbeiter.

Rund 200 Milliarden Papierbecher geben Kaffeeketten, Fast-Food-Restaurants und Straßenverkäufer weltweit pro Jahr an ihre Kunden aus. Hinzu kommen Abermilliarden Becherverpackungen für Instantsuppen, Snacks, Nudeln, Eiscremes, Joghurts oder Popcorn. Aber Becher ist nicht gleich Becher. Idealerweise ist er stabil, mutet hochwertig an und isoliert sehr gut. Bestenfalls ist er doppelwandig oder luftisoliert, manchmal auch mit einem Griff ausgestattet. Für die Michael Hörauf Maschinenfabrik GmbH & Co. KG aus Donzdorf in der Region Stuttgart, ist der perfekte Papierbecher zu einer Mission geworden - und ihre Trink- und Verpackungsbechermaschinen genießen denn auch weltweit den besten Ruf.

Ob Kaltgetränkebecher, Isolierbecher, Verpackungssysteme oder Verpackungscontainer für Getränke oder Lebensmittel, bedruckt oder uni - die innovativen Spezialmaschinen aus Donzdorf gelten seit Jahrzehnten bei der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie als die besten in der Branche. "Die hochwertigen Becher mit überragenden Isolationseigenschaften werden bereits Hörauf-Becher genannt, das ist gewissermaßen zum Synonym für den Becher schlechthin geworden", sagt Marketingleiter Jacques E. Zimmermann stolz.

Mit dem Leitz-Ordner fing alles an

Auch wenn die Produktion von Spezialmaschinen zur Herstellung von Papierbechern, Isolierverpackungen und Verpackungssystemen heute das Kerngeschäft der Hörauf GmbH & Co. KG darstellt - angefangen hat der Geschäftsgründer Michael Hörauf mit einer Innovation in einem ganz anderen Bereich: Gemeinsam mit Eberhard Leitz, einem Sohn des Ordnerfabrikanten Louis Leitz aus Stuttgart-Feuerbach, konstruierte er die erste Ordnermaschine der Welt. Später, in den 1950er Jahren - gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war Hörauf mit seiner 1938 gegründeten Maschinenfabrik von Düsseldorf nach Bad Boll, 20 Kilometer vom heutigen Standort entfernt, umgezogen - entwickelte er die Maschinenserie zur Produktion von Buch-, Ordner- und Verpackungsdecken. In den 1960er-Jahren kamen Maschinen zur Herstellung von Verpackungen für die Textilindustrie hinzu. "Michael Hörauf war, wie man bei uns sagt, ein echtes Käpsele, Ingenieur mit Leib und Seele", weiß Jacques E. Zimmermann. "Er tüftelte ständig an neuen Maschinen und hat bis ins hohe Alter gearbeitet." Am meisten aber haben ihn stets Maschinen zur Umformung von Papier fasziniert.

Der Grundstein für den bis heute anhaltenden Erfolg des Unternehmens wurde in den späten 1960er-Jahren gelegt. Damals erkannte Hörauf, dass die Zukunft den Papier- und Papierverbund-Verpackungen gehören würde. In Japan gab es zu dieser Zeit bereits einen regelrechten Papierbecher-Boom: Fast jedes Nudelgericht wurde im Becher verkauft. Auch dort konnte der Nachschub an Bechern nur mit den Maschinen von Hörauf gewährleistet werden.

Viele Ideen, kaum Konkurrenz

Für Getränke, ob heiß oder kalt, verwenden Lebensmittelkonzerne doppelwandige bzw. Isolierbecher; für Snacks, Nudeln, Eiscremes oder Popcorn gibt es großvolumige Varianten. Der am besten isolierende Papierbecher der Welt wird auf einer Hörauf-Maschine hergestellt - der erste Papierbecher überhaupt, der mit Luft isoliert. Seine überragenden Isolationseigenschaften übertreffen sogar die von Styropor.

Als hochwertige Alternative zur Getränkedose haben sich die Donzdorfer Verpackungsspezialisten das CartoCan-Verpackungssystem ausgedacht. "Wir nennen es 'die Dose aus Papier', sie ermöglicht es unseren Kunden, Getränke und Lebensmittel wie Smoothies aseptisch in Papier zu verpacken", erklärt Jacques E. Zimmerman.

Das Know-how der Donzdorfer ist beeindruckend. Weltweit gibt es kaum ernst zu nehmende Konkurrenz, denn die Geschwindigkeit und die Qualität der Maschinen von Hörauf sind ein Alleinstellungsmerkmal. Die schnellste Maschine schafft 350 Becher pro Minute. Darauf sind die 240 Mitarbeiter in Donzdorf natürlich stolz. Verbundene Firmen in den USA und China sowie lokale Vertretungen weltweit sorgen dafür, dass die Hauptmärkte im Blick bleiben und schnell beliefert werden.

Mit dem neuen "InlineCan-Konzept" will Hörauf der Kundschaft nun noch weiter entgegenkommen: Jeder Kunde kann seit kurzem mit Hörauf-Maschinen seine zylindrische Verpackung aus Papierverbund 'in-house' herstellen und verschließen. "Diese Art der Herstellung spart Zeit und Lagerkosten und man kann direkt vom bedruckten Kartonzuschnitt oder von der Rolle arbeiten", so Jacques E. Zimmermann.

hoerauf.com

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