Die besten Standorte für schnelle Lademöglichkeiten

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IT-News aus der Region Stuttgart

10.05.2016

Die besten Standorte für schnelle Lademöglichkeiten

STUTTGART: „Wir möchten die Vorreiterrolle der Region Stuttgart bei der Elektromobilität weiter ausbauen. Mit dem heutigen Förderbescheid des Bundes gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit von Elektromobilität“, freut sich Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling über die guten Nachrichten aus Berlin. Das Bundesverkehrsministerium gibt rund 70.000 Euro für ein Standortkonzept für Schnellladeinfrastruktur des Verbands Region Stuttgart. Die Gesamtkosten werden bei vermutlich 90.000 Euro liegen. 

„Elektromobilität braucht verlässliche und schnelle Lademöglichkeiten. Hier setzen wir mit unserer regionsweiten Planung an“, sagt Dr. Schelling. So sollen die besten Standorte für Schnellladestationen identifiziert werden, die zwei Voraussetzungen erfüllen: Zum einen sollen sie innerhalb der Region gut platziert sein. Zum anderen soll die Ladezeit gewinnbringend genutzt werden können. Das alles unter Berücksichtigung von Verkehrsströmen, vorhandener Ladeinfrastruktur, Nutzerstudien sowie Mobilitätskonzepten und der Elektrofahrzeugdichte. Die Untersuchung baut auf vorhandene Erkenntnisse aus bisherigen Modellprojekten zur Elektromobilität auf, die die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) federführend betreut.  

Die Ergebnisse, die bis Ende 2016 vorliegen sollen, werden Städten, Stadtwerken, potenziellen Investoren und weiteren Interessenten zur Verfügung gestellt. „Mit dieser koordinierten regionalen Betrachtung verbessern wir die Planungssicherheit für Investoren und können wertvolle Anstöße geben“, ist Dr. Schelling überzeugt. „Dem schnellen Laden mit Gleichstrom gehört die nahe Zukunft“, führt sie weiter aus. Schließlich basieren künftige Geschäftsmodelle z.B. von Taxiunternehmen und Carsharing-Anbietern auf dieser schnellen Technik. Private Kaufentscheidungen werden maßgeblich von der Verfügbarkeit von Ladestationen abhängen. Dr. Schelling kündigte an, die Ergebnisse der Untersuchung im Wirtschaftsausschuss vorzustellen. Es sei beabsichtigt, dann Städte und Gemeinden über Veranstaltungen einzubinden.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

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