EU-Mittel für Gründer-Services an der Hochschule der Medien

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15.05.2017

EU-Mittel für Gründer-Services an der Hochschule der Medien

Visualisierung des Co-Working-Space "Playpark" an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart (Quelle: HdM/Roomtailors)

Visualisierung des Co-Working-Space "Playpark" an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart (Quelle: HdM/Roomtailors)

Visualisierung des Co-Working-Space "Playpark" an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart (Quelle: HdM/Roomtailors)

Mit Hilfe eines Projektes der Europäischen Union erhalten insgesamt 30 Start-ups aus der Kreativbranche Beratungsleistungen sowie kostenlose Arbeitsplätze in einem Co-Working-Space ("Playpark") an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Die ersten zehn Gründungen können im August starten. Junge Firmen und Gründer können ihre Bewerbungen bis zum 15. Juni 2017 einreichen.

Willkommen sind Einzelpersonen oder Teams mit einer Geschäftsidee in den Branchen Rundfunk, Verlag, Buch und Druck. Seminare, Workshops und Mentoring unterstützen die Entwicklung und Umsetzung der Geschäftsmodelle und vermitteln das notwendige unternehmerische Wissen. Ein internationaler Austausch mit Start-ups aus anderen EU-Regionen, Netzwerktreffen und Unternehmensbesuche ergänzen das Programm. Eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft wählt die besten zehn Einreichungen aus.

"An der HdM wird die Vermittlung unternehmerischer Fähigkeiten großgeschrieben. Im neuen 'Playpark' wird die Symbiose aus Campus und Entrepreneurship sichtbarer denn je", freut sich HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos. Die Hochschule beteiligt sich mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) an dem EU-Projekt. "Von wissensbasierten Gründungen gehen wichtige Impulse für unseren Wirtschaftsstandort aus. In der Kreativbranche spielt der tägliche Austausch mit anderen Gründern eine besondere Rolle", sagt WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg.

Außer der Region Stuttgart nehmen am Projekt CERIecon (Central Europe Regional Innovation Ecosystems Network) zwölf weitere Partner aus Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Tschechien und der Slowakei teil. Ziel ist die Entwicklung und Verbesserung unternehmerischer Kenntnisse und Fähigkeiten von Gründern. Über ein Matching von Forschung und Entwicklung sowie Unternehmensbedürfnissen sollen Wettbewerbsvorteile geschaffen sowie Marktentwicklungen gezielt adressiert werden. Von den 3,2 Millionen Euro aus Brüssel fließen über drei Jahre mehr als eine halbe Million in die Region Stuttgart. Projektstart war am 1. Juni 2016.

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