Freizeit im Grünen 2.0

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IT-News aus der Region Stuttgart

09.02.2017

Freizeit im Grünen 2.0

Der Verband Region Stuttgart erhält vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 200.000 Euro aus dem bundesweiten Aktionsprogramm „Lebendige Regionen – Aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“. Das Geld dient dazu, die Museumsroute, die von Weil der Stadt über Ehningen und Holzgerlingen nach Nürtingen führt, mit innovativen Ideen weiterzuentwickeln. „Wir werden nach dem Vorbild der Route der Industriekultur im Filstal die Museumsroute mit Informations- und Erlebnisstationen noch attraktiver machen“, erläutert Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling die Planungen.

Ziel ist es, in der Projektlaufzeit bis Ende 2018, ganz neue Formen der Informationsvermittlung im Grünen zu finden – analog und digital. So aufgewertet soll die Museumsroute die Identifikation mit der Landschaft fördern und ganz besonders „Zugezogene“ ansprechen. Dafür sollen bei der Planung Ansprüche unterschiedlicher Gruppen von Erholungssuchenden erhoben und berücksichtigt werden. Und ganz nebenbei werden die Landschaftsräume noch besser vernetzt, da auch Nebenrouten und neue Anbindungen geplant sind.

„Wir freuen uns, dass unser Konzept für ganz neue Qualitäten von Aufenthalts- und Informationsangeboten im Freien bei der bundesweiten Ausschreibung Anerkennung gefunden hat“, erklärt Dr. Nicola Schelling. Eine gute Grundlage für den Erfolg sei der bereits ausgearbeitete Masterplan für den Landschaftspark Schönbuch gewesen. „Eine hohe Lebensqualität ist ein wichtiger, weicher Standortfaktor für den Zuzug von Fachkräften.“ Der Landschaftspark Region Stuttgart sei daher ein wichtiges Standbein vorausschauender Standortpolitik.

Beim offiziellen Projektstart am vergangenen Dienstag wurde mit den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen das weitere Vorgehen abgestimmt. Sie bezeichneten es als ganz großen Erfolg, dass Geld des Bundes für dieses Projekt in die Region Stuttgart geholt werden konnte. Projektbeteiligte und wichtigste Impulsgeber sind vor allem die „Museumsrouten-Anrainer“: Böblingen, Herrenberg und Holzgerlingen sowie die Gemeinden Aichtal, Altdorf, Ehningen, Gärtringen, Hildrizhausen, Nufringen, Schönaich, Steinenbronn, Waldenbuch und Weil im Schönbuch. Als wissenschaftliche Partner dieses Modellprojekts der Raumordnung wurden die Universität Tübingen mit ihrem geografischen Institut sowie Experten für digitale Visualisierung gewonnen.

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

 

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