Kampf gegen die Keime – und die Umwelt im Blick

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IT-News aus der Region Stuttgart

01.02.2016

Kampf gegen die Keime – und die Umwelt im Blick

Orochemie: Produktionsbüro (Foto: Orochemie)

Orochemie: Produktionsbüro

Orochemie: Produktion und Lager in Kornwestheim (Foto: Orochemie)

Orochemie: Produktion und Lager in Kornwestheim

Orochemie: Dach mit Fotovoltaik-Anlage (Foto: Orochemie)

Orochemie: Dach mit Fotovoltaik-Anlage (Fotos: Orochemie)

Die Orochemie GmbH + Co. KG produziert Desinfektions- und Reinigungsmittel sowie Händehygienepräparate für die Dental- und Humanmedizin, Pflegeeinrichtungen, die Gebäudereinigung und die Lebensmittelverarbeitung. Alle Produkte sind umweltverträglich, toxikologisch unbedenklich und trotzdem hochwirksam. Am Standort Kornwestheim in der Region Stuttgart entwickeln und produzieren 105 Mitarbeiter die Präparate, die von hier aus auch vertrieben werden.

In deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen erkranken jährlich rund 500.000 Menschen an so genannten Nosokomialen Infektionen, die sie sich als Patienten im Zusammenhang mit völlig anderen Erkrankungen zuziehen. Ob diese offiziellen Schätzungen die Wirklichkeit tatsächlich abbilden oder deutlich zu niedrig angesetzt sind, ist umstritten. Dementsprechend schwanken auch die Zahlen der tödlich verlaufenden Infektionen zwischen 30.000 und 50.000. Klar ist, dass diese Infektionen, überwiegend durch multiresistente Krankenhauskeime verursacht, vor allem deshalb verbreitet werden, weil sich das Fachpersonal nicht genügend häufig oder nicht ordnungsgemäß die Hände desinfiziert. Dabei spielen die Kosten der Desinfektionsmittel keine entscheidende Rolle, da sie im Vergleich zu den Kosten für die Behandlung einer Infektion zu vernachlässigen sind.

Die Orochemie GmbH + Co. KG aus Kornwestheim in der Region Stuttgart, ein modernes, mittelständisches Chemie- und Pharmaunternehmen, entwickelt und produziert seit nunmehr 50 Jahren Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel und Händehygienepräparate für viele medizinische Branchen, die notwendig sind, um eben jene Infektionsübertragungen zu verhindern. Von der Desinfektion medizinischer Instrumente über die Flächendesinfektion und die Händehygiene bis zur Sanitärraum-Hygiene sind alle Präparate hochwirksam und kommen ohne schädliche Inhaltsstoffe aus. "Unsere Produkte sind umweltverträglich und toxikologisch unbedenklich", sagt Christian Pflug, der seit 2000 Geschäftsführer der Orochemie ist. "Seit der Gründung im Jahr 1965 versuchen wir den Spagat zwischen hoher Wirksamkeit und Ökologie." Schon seinem Vater, dem Firmengründer Ludwig Pflug, habe die Verantwortung für Mensch und Umwelt am Herzen gelegen, und das zu einer Zeit, in der das Thema Umweltschutz die wenigsten Menschen interessierte. Der gelernte Techniker Ludwig Pflug hatte 1965 begonnen, sich mit der Entwicklung von Desinfektionsmitteln zu beschäftigen, nachdem ihm ein befreundeter Unternehmer von einem scheinbar unlösbaren Geruchsproblem berichtet hatte.

Nie wieder Probleme mit unangenehmen Gerüchen

Anfang der 1960er Jahre hatte die im nahen Bietigheim-Bissingen ansässige Dürr Dental AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Dentalprodukten, die erste dentale Absauganlage der Welt entwickelt und auf den Markt gebracht. Diese Erfindung kam zunächst hervorragend an, bald jedoch entdeckte man einen gravierenden Nachteil: Im Blut, Speichel und Dentin enthaltene Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze begannen in der Absauganlage unkontrolliert zu wachsen und unangenehm zu riechen. Um einer Gefährdung des sich abzeichnenden weltweiten Erfolgs der Spraynebelabsaugung vorzubeugen, musste so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen werden. Ludwig Pflug gelang es, für seinen Freund Walter Dürr ein neues Desinfektionspräparat zu entwickeln, das den Geruch nachhaltig beseitigte. Um das neue Produkt "Orotol", das anfangs in der Badewanne einer Bietigheimer Wohnung angesetzt wurde, im größeren Umfang zu vermarkten, gründeten sie 1965 die Orochemie. Seitdem ist Orotol das meist verkaufte Absaugdesinfektionsmittel weltweit und wird in über 100 Länder exportiert. Es blieb jedoch nicht nur bei diesem einen Produkt. Unter dem Namen DSH Dürr System-Hygiene wurde 1986 für Zahnarztpraxen ein umfassendes Desinfektionsmittel-Programm für Instrumente, Flächen und Hände auf den Markt gebracht.

Das Vier-Farben-System für hochwirksame Desinfektion

Seit dem Jahr 2001 produziert und vertreibt Orochemie Produkte wie Desinfektionsmittel und Händehygienepräparate für die medizinische Branche (Krankenhäuser, Altenpflege, Rettungsdienste oder Podologen), für Gebäudereinigung, Lebensmittelverarbeitung und Wäschereien unter der eigenen Marke OHS Oro Hygienesystem. "Es lag auf der Hand, dass wir mit unserem Know-how außer den Dentalbereich auch andere medizinische Bereiche zufriedenstellen können", so Christian Pflug. Um die Handhabung für Anwender zu vereinfachen, ließ sich Orochemie das Vier-Farben-System einfallen. Anhand der farbkodierten Produkte und der schlüssigen Namen erkennen Mitarbeiter in Kliniken und Praxen bereits auf den ersten Blick, wofür ein Mittel geeignet ist. Die Farbe Blau steht für die Desinfektion medizinischer Instrumente, grüne Produkte eignen sich für alle Flächen, rosafarbene gehören zur Handhygiene und die Farbe Gelb steht für spezielle Anwendungen wie die Gerätedesinfektion. "So werden Verwechslungen vermieden, auch wenn es mal schnell gehen muss", erklärt Christian Pflug.

Umfassend innovativ und anwenderfreundlich

Umwelt- und materialverträgliche, einfach zu handhabende und toxikologisch unbedenkliche Präparate, die trotzdem höchst wirksam sind, wiederverwertbare Verpackungen und eine nachhaltige Produktion haben bei Orochemie höchste Priorität. Auch die erneuerbaren Energien spielen eine zunehmend wichtige Rolle: Durch die Nutzung von Wärmeabluft zur Gebäudeheizung wird konsequent Energie gespart; der Strom wird über eine Solarstrom-Anlage gespeist, Abwässer und Abluft werden umweltverträglich aufbereitet, bevor sie nach außen abgeführt werden.

Am Standort in Kornwestheim sind 105 Mitarbeiter mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb der Produkte beschäftigt. Als besonderer Service für die ausschließlich gewerblich tätigen Kunden und Interessenten bietet das Unternehmen laufend aktuelle Fachinformationen zu Hygienefragen an, die abonniert und per E-Mail oder Post verbreitet werden. Eine Telefonberatung sowie eine kostenlose App für Tablet-Computer und Smartphones bietet weitere schnelle Unterstützung bei Fragen zur Auswahl und zum Einsatz der Produkte. Anwendungsvideos, Checklisten und ein Webshop ergänzen den umfassenden Kundenservice.

orochemie.de

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