Mehr Regionautinnen als Regionauten

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18.02.2016

Mehr Regionautinnen als Regionauten

Beim Verband Region Stuttgart arbeiten inzwischen mehr Frauen als Männer. Der Frauenanteil der gut 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt bei knapp 62 Prozent. Er stieg während der letzten 20 Jahre um über 20 Prozentpunkte. Auch die Qualifikation der beschäftigten Frauen hat in den letzten Jahren zugenommen, so beträgt der Anteil der Frauen in den höheren Gehaltsgruppen inzwischen fast 50 Prozent. Ende 2009 lag dieser bei 32 Prozent, Ende 2005 sogar bei nur 22 Prozent. „Chancengleichheit ist beim Verband Region Stuttgart gelebte Realität. Die Förderung von Frauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben sich sehr positiv entwickelt“, sagte Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling. Anlass war der regelmäßige Bericht über den „Plan zur Förderung der Chancengleichheit“, der gestern im Wirtschaftsausschuss vorgestellt worden ist. 

Auch der Anteil der Teilzeitbeschäftigten hat in den letzten zehn Jahren zugenommen, von 25 Prozent (2005) auf 29 Prozent (2015). Entsprechend dem gesellschaftlichen Trend werden Teilzeit- oder Telearbeit beim Verband Region Stuttgart überwiegend von Frauen wahrgenommen. Ende 2015 arbeiteten 14 Frauen und 4 Männer nicht Vollzeit. Dr. Schelling verwies darauf, dass diese Erfolge nicht vom Himmel gefallen sind. „In der kleinen Geschäftsstelle des Verbands ist es eine gewisse Herausforderung, Teilzeitbeschäftigung zu ermöglichen und die erforderliche Gesamtarbeitskraft zu erhalten.“ Telearbeit könne nur dann funktionieren, wenn an definierten Tagen eine Präsenz gewährleistet sei und sich dies in den Arbeitsablauf der Geschäftsstelle eingliedern lasse. 

Susanne Wetterich (CDU) sprach von „einer insgesamt sehr erfreulichen Bilanz“, gerade bei den Frauen in höheren Positionen. Auch Sabine Kober (Grüne) sieht den Verband Region Stuttgart auf einem guten Weg. Dr. Jürgen Zieger (SPD) stimmte dem zu. Gleichwohl zähle bei Einstellungen die Qualifikation. Gerd Maisch (Freie Wähler) schloss sich der positiven Beurteilung an. Friedhelm Hoffmann (Linke) erkundigte sich nach der Zahl der befristeten Verträge. 

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

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