Mit P + R zum Ziel

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IT-News aus der Region Stuttgart

14.09.2016

Mit P + R zum Ziel

STUTTGART: Der Verkehrsausschuss hat heute die drei Elemente eines regionalen P+R-Konzepts zur Kenntnis genommen und einstimmig das weitere Vorgehen beschlossen. Eine verlässliche Datengrundlage, Echtzeitinformationen zur Belegung der Plätze und die Nutzung von P + R mit der polygoCard stellte Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler als die Säulen des regionalen Konzepts vor. „Damit haben wir eine fundierte Grundlage, um mit den Kommunen ganz konkret Gespräche über den Betrieb von P + R-Plätzen zu führen“.   

Für wichtige P + R-Plätze soll das Konzept nun in enger Kooperation mit Städten sowie anderen Betreibern und Eigentürmern konkretisiert werden. Berücksichtigt werden soll dabei die Kapazität, der Bedarf, die Tarife und allgemeine Standards, wie das Erscheinungsbild. An 55 der insgesamt 107 P + R-Standorten in der Region wird derzeit eine Parkgebühr erhoben. Mit 10.600 stellen die gebührenpflichtigen Plätze knapp zwei Drittel des Parkplatzangebots dar.

Zur Umsetzung der regionalen P + R-Konzeption soll an einer Betreiberorganisation unter Federführung des Verbands Region Stuttgart gearbeitet werden. Wie diese aussehen könnte, ist nun Gegenstand von Überlegungen und weiteren Gesprächen mit Kommunen.

Datengrundlage: Fast die Hälfte der Fahrgäste kommt zu Fuß

Eine groß angelegte Befragung an 99 Bahnstationen im letzten Herbst hat ergeben, dass mit 87 Prozent Pendler und Auszubildende die größte Nutzergruppe von P + R-Plätzen darstellt. Am häufigsten (46 Prozent) kommen die Zugfahrer zu Fuß zur Station, am zeithäufigsten mit dem Bus (21 Prozent). Gut 13 Prozent fahren mit dem Auto. Sie stellen ihren Wagen zu 27 Prozent im Umfeld und zu 73 Prozent auf P + R-Plätzen ab.

 P + R-Parkhaus Österfeld: „Parkschein = Fahrschein“ und polygoCard-Nutzung

Eine Verknüpfung von Parkgebühr und VVS-Tarif erproben die Landeshauptstadt und der Verband Region Stuttgart im P + R-Parkhaus Österfeld. Stammkunden mit VVS-Abo können die Nutzungsgebühr über die polygo-Karte entrichten. Gelegenheitsnutzer müssen einen Fahrschein erwerben, der auch als Parkschein gilt.

Echtzeitinfos zur Belegung: Pilotprojekt entlang der S2 und S3

 Um den Umstieg vom Auto auf Bahnen verlässlicher zu machen, läuft an 11 P + R-Plätzen entlang der S 2 und S 3 nach Backnang und Schorndorf ein Pilotversuch in Kooperation mit der Firma Bosch GmbH. Über die VVS-App kann man künftig sehen, wie viele Kapazitäten an den einzelnen P + R-Plätzen noch zur Verfügung stehen. Die insgesamt 2.500 Sensoren für die Echtzeiterfassung sind montiert. Nach ersten internen Testläufen soll dann der offizielle Startschuss erfolgen.

Rainer Ganske (CDU) führte aus, das Interesse der Region sei es, Autofahrer möglichst weit außerhalb der Zentren zum Umstieg in die S-Bahn zu motivieren. Wichtig sei es, Flächen in Städten und Gemeinden für P + R zu sichern. Parkgebühren dürften nicht als „Hemmschwellen“ gegen die Nutzung von Auswärtigen erhoben werden. 

„P+ R-Anlagen sind prädestiniert dafür, Anreize für den Umstieg vom Auto in die Bahn zu setzen“, begrüßte Ingo Mörl (Linke/Piraten) das Konzept. Er warnte allerdings vor einer steuerfinanzierten Konkurrenz zur Bahn. 

Eva Mannhardt (Grüne) sprach von einem dicken Brett, das es zu bohren gilt. Im Laufe der Zeit sei ein „Wildwuchs“ entstanden, der nun eine Lenkung aus einer Hand erforderlich mache. 

Dass sich der Verband Region Stuttgart des Themas annehmen kann, gehe auf den ÖPNV-Pakt zurück, erinnerte Harald Raß (SPD). „Wie gehen wir mit P + R-Anlagen um, die von Nutzern außerhalb der Region Stuttgart angesteuert werden?“, warf er ein.

Nicht jede S-Bahn-Station ist zu Fuß zu erreichen, begründete Gudrun Wilhelm (FDP) die Notwendigkeit, sich des Themas P + R zu widmen. Sie sprach sich für ein möglichst einheitliches Betreiberkonzept aus. 

Frank Buß (Freie Wähler) bezeichnete die Diskussion als „richtig und wichtig“. Er sprach sich dafür aus, die Schnittstelle zwischen innerstädtischen Parkmöglichkeiten und P + R zu betrachten. 

„Der P + R-Parkplatz sei ein Schlüssel für die E-Mobilität“, formulierte Dr. Burghard Korneffel.

 Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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