Schnelle Stromtankstellen für die Region

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IT-News aus der Region Stuttgart

28.06.2017

Schnelle Stromtankstellen für die Region

Wir benötigen ein verlässliches und dichtes Netz an Schnellladeinfrastruktur“, hat Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling heute im Wirtschaftsausschuss ausgeführt. Von gut erreichbaren und leistungsfähigen Ladesäulen hänge die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen. Notwendig sei deshalb zum einen der weitere Ausbau von Schnellladeinfrastruktur, der mit dem heute vorgestellten regionalen Masterplan befördert werden könne. Darüber hinaus sei der Ausbau des Mittelspannungsnetzes unerlässlich. Fehlende Leitungen sind ein finanzielles Hemmnis für den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur.  

Der heutige Bericht über die Elektromobilität in der Region Stuttgart war von der SPD-Fraktion beantragt worden.  

Regionaler Masterplan Schnellladeinfrastruktur
Wenn man von jedem Punkt der Region aus in zehn Minuten die nächste Schnellladesäule erreichen wollte, müssten 58 neue Standorte geschaffen werden, bei einer Entfernung von fünf Minuten wären es 218 Standorte. Das ist ein Ergebnis des regionalen Masterplans Schnellladung. Mit diesem geobasierten Planungsinstrument lassen sich anhand von verschiedenen Stellschrauben, wie Erreichbarkeit, bestehende Ladesäulen oder stark frequentierten Punkten (Museen, Einkaufszentren, Restaurants etc.), Standorte finden und bewerten. Der Masterplan wurde vom Verband Region Stuttgart beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Auftrag gegeben, mit Geld des Bundes gefördert und heute vorgestellt.  

Mit diesem Instrument möchte der Verband Region Stuttgart den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur unterstützen, kündigte Dr. Nicola Schelling an. Sie strebt eine Kooperation mit der e-mobil Baden-Württemberg an, mit dem Ziel, über eine Landesförderkulisse nachzudenken. Außerdem hilft der Masterplan, Kommunen und Investoren bei Ausbauplänen zu beraten und diese zu motivieren, sich um eine Bundesförderung zu bewerben. Dazu wird der Verband Region Stuttgart weitere Informationsveranstaltungen anbieten.  

Vorreiterrolle in Deutschland
„Mit einem gewissen Stolz“ verwies Dr. Schelling, dass 7 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Elektroautos in der Region Stuttgart unterwegs sind. Diese überdurchschnittlich hohe Zulassungszahl belege die Vorreiterrolle von Region und Landeshauptstadt Stuttgart. Wesentlich dazu beigetragen habe, dass die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) mit dem Bundesprojekt „Modellregion Elektromobilität“ und dem „Schaufenster Elektromobilität“ das Thema bereits 2008 aktiv auf die Tagesordnung der Region gesetzt habe. Mehr als 56 Millionen Euro seien so in die Region Stuttgart für die Erprobung aller Facetten der Elektromobilität geflossen. Auch die Landeshauptstadt Stuttgart habe der Elektromobilität gegenüber „aufgeschlossen agiert“, so Dr. Schelling weiter. Ebenso erfolgreich sei Daimler mit „Car2go“ in Stuttgart unterwegs.  

Und nicht zuletzt das regionale Programm für „nachhaltige Mobilität Region Stuttgart“ von WRS und Verband Region Stuttgart habe zukunftsweisende Akzente gesetzt. Noch zur Verfügung stehende Restgelder in Höhe von knapp 850.000 Euro sollen für die Förderung von Projekten der Elektromobilität und des autonomen Fahrens verwendet werden. 

Den eingeschlagenen Weg fortsetzen
Der Bericht zeigt, dass „die E-Mobilität in der Region erfolgreich ist“, sagte Thomas Leipnitz (SPD). Allerdings sei man noch weit entfernt, die Ziele des Landes zu erfüllen. „Wir müssen unsere Anstrengungen fortsetzen. Entscheidend ist aber auch, wo E-Mobilität in Zukunft produziert und gebaut wird.“ Aus Sicht von Dr. Wolfgang Häfele (CDU) ist die E-Mobilität zwar „im Vormarsch“, aber noch in einer Übergangszeit. Die Technologie müsse sich noch durchsetzen. Der Bau von Ladeinfrastruktur sei keine Aufgabe der Region. Irmela Neipp-Gereke (Grüne) findet, die Region könnte in Sachen Elektromobilität noch weiter sein, wenn die heimischen Autobauer sich dem Thema früher gewidmet hätten.  

Andreas Hesky (Freie Wähler) sieht die Elektromobilität „noch am Anfang“. Es gehe darum, Vorbehalte abzubauen. Die E-Fahrzeuge müssten für den überregionalen Verkehr fit gemacht werden. Der Knackpunkt für Peter Rauscher (Linke) liegt in den unterschiedlichen Bezahlsystemen. Seine Forderung: „Wir brauchen ein einheitliches Zugangssystem, zumindest in der Region Stuttgart.“ Albrecht Braun (FDP) sieht die Aufgabe des Verbands Region Stuttgart darin, die „Marktteilnehmer aufzurufen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.“ Ulrich Deuschle (Innovative Politik/Republikaner) ist der Auffassung, dass „auch in Zukunft die Verbrennungsmotoren noch dominieren werden.“

Pressemitteilung (als pdf-Datei)

 

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