Ein erster Grundstein für die IBA GmbH

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19.07.2017

Ein erster Grundstein für die IBA GmbH

Regionalversammlung am 19. Juli 2017 (Foto: WRS/tos)

Regionalversammlung am 19. Juli 2017 (Foto: WRS/tos)

Der Verband Region Stuttgart beteiligt sich mit 25,1 Prozent an der Gesellschaft für die Internationale Bauausstellung (IBA) 2027 StadtRegion Stuttgart. Das hat die Regionalversammlung heute einstimmig beschlossen. 19,9 Prozent soll die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) an der IBA GmbH halten, somit wird der Anteil der Region Stuttgart insgesamt 45 Prozent betragen. Weitere Gründungsgesellschafter sollen die Landeshauptstadt Stuttgart (45 Prozent), die Architektenkammer Baden-Württemberg (5 Prozent) und die Universität Stuttgart (5 Prozent) werden. Das Budget für die über zehn Jahre laufende IBA GmbH soll jährlich zirka zwei Millionen Euro betragen. Der Verband Region Stuttgart trägt davon für sich und seine "GmbH-Tochter" WRS rund 900.000 Euro jährlich.

Startschuss ist gefallen

Mit der heutigen Entscheidung "fällt der Startschuss für ein Projekt, das das Potenzial hat, die Region von Grund auf zu verändern, den Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen und die Region zukunftsfähig zu machen", führte WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg aus. "Es geht um die Frage, wie wollen wir leben, arbeiten, uns fortbewegen, bauen und wohnen." Er plädierte dafür: "Geben wir den Machern der IBA die Freiräume und die Möglichkeiten, diese zu beantworten." Dass die Antworten nicht allen gefallen werden, liege in der Natur der Sache, so Dr. Rogg weiter: "Radikal neue Lösungen sind nur gegen Widerstände durchzusetzen, darin liegt die Größe des Projekts."

Und wie könnten diese Lösungen aussehen? Dr. Rogg warf einen vorausschauenden Blick ins Jahr 2027, dem IBA-Präsentationsjahr. Klimahüllen für Gewerbegebiete, dezentrale, digital vernetzte Unternehmens-Hubs statt Firmenzentralen oder der 3D-Druck von ganzen Gebäuden aus klimaneutralen Rohstoffen - die IBA habe die Region mit innovativen Projekten nach vorne gebracht. Sie habe der Region internationale Beachtung und Anerkennung verschafft und die Lebensqualität spürbar verbessert.

Damit all dies wahr wird, wird die Gesellschaft nach den Beschlüssen der übrigen Projektpartner so rasch wie möglich ihre Arbeit aufnehmen. Als wichtigste Personalie steht die Suche nach und Entscheidung über einen Intendanten an, der oder die die kuratorische Leitung der IBA übernehmen wird. Er oder sie wird darüber hinaus dem Kuratorium vorstehen, das personell die thematische Breite und Vielfalt der IBA abdecken wird. Dem Kuratorium obliegt auch die Ausarbeitung der Kriterien und die Vergabe des "IBA-Labels". Die Gründungs-Gesellschafter sind offen gegenüber weiteren Gesellschaftern, vor allem gegenüber dem Land Baden-Württemberg und sowie Städten aus der Region Stuttgart.

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