Neues High-Performing-Center in Stuttgart

21.11.2014

Nach Berichten auf Heise.de plant das chinesische Unternehmen Lenovo die Einrichtung eines High-Performing-Centers in Stuttgart. Mit dem neuen Angebot adressiert das Unternehmen offenbar die zahlreichen IT- und Industriekunden in der Region, die erheblichen Bedarf an Rechenpower haben.

Mit dem neuen Höchstleistungsrechenzentrum komplettiert sich die vielfältige IT-Landschaft rund um die Landeshauptstadt Baden-Württembergs.

Schon heute verfügt die Region mit dem IBM-Labor Böblingen (ca. 1.500 IT-Forscher und Entwickler), dem Fraunhofer IAO, dem Höchstleistungsrechenzentrum der Uni Stuttgart, sowie weiteren Max-Planck und Fraunhofer Instituten über erhebliche Kapazitäten in der IT-Forschung und Entwicklung.

20 IT-Studiengänge an den Universitäten Stuttgart und Hohenheim, sowie verschiedenen Hochschulen sorgen für ausreichend Forschernachwuchs. Neu hinzu gekommen ist auch das Herman-Hollerith-Zentrum in Böblingen, das Masterstudenten im Bereich Services Computing ausbildet.

Davon profitieren auch die rund 8.000 IT-Unternehmen der Region. Neben den Deutschlandzentralen der IT-Riesen IBM und Hewlett Packard ist die Unternehmenslandschaft vor allem durch kleine und mittlere IT-Dienstleister geprägt, die vor allem auf Softwareprodukte und IT-Services für Geschäftskunden setzen.

Rund hundert dieser Unternehmen finden sich im Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen, das europaweit zu den größten branchenbezogenen Komepetenzzentren gehört und in diesem Jahr seinen 3. Erweiterungsbau mit zusätzlichen 3.000 qm Bürofläche bezogen hat.

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE