VDC stärkt Vernetzung und Wissenstransfer im Metaverse-Ökosystem

06.03.2026
In einem virtuelen Raum Stehen drei Menschen mit Datenbrillen© VDC

Die landesweite Community-Plattform CyberLÄND startet in eine neue Projektphase. Mit der Übergabe des Förderbescheids durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Neuen Schloss Stuttgart beginnt die nächste Ausbaustufe der Initiative. CyberLÄND vernetzt Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerke in Baden-Württemberg rund um immersive Technologien und virtuelle Welten.

Das Virtual Dimension Center (VDC) begleitet die neue Projektphase als zentraler Partner und bringt seine langjährige Erfahrung im Bereich XR-Technologien, Metaverse-Anwendungen und Technologietransfer ein. Ziel ist es, das wachsende Innovationsökosystem im Land enger zu verzahnen und den Zugang zu Wissen, Kooperationen und Praxisbeispielen weiter zu erleichtern.

Das Metaverse entsteht nicht isoliert, sondern durch die Vernetzung von Wissen, Technologien und Erfahrungen“, sagt Prof. Dr. Christoph Runde, Geschäftsführer des Virtual Dimension Center. „CyberLÄND bietet hierfür eine gemeinsame Plattform. Als VDC bündeln wir Kompetenzen aus Forschung, Technologie und industrieller Praxis und stellen sie strukturiert für Wirtschaft und Gesellschaft bereit. So unterstützen wir Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und immersive Technologien erfolgreich einzusetzen.

In der neuen Projektphase konzentriert sich das VDC auf zwei zentrale Arbeitsschwerpunkte.

Zum einen werden bestehende Innovationsnetzwerke stärker an die CyberLÄND-Plattform angebunden. Dazu zählen unter anderem Metaverse-Reallabore, Digital Hubs, InvestBW-Projektverbünde, Clusterinitiativen, Industrie- und Handelskammern sowie regionale Innovationsnetzwerke. Ziel ist es, diese Akteure miteinander zu vernetzen, den thematischen Austausch zu intensivieren und Synergien zwischen Projekten, Forschung und industriellen Anwendungen sichtbar zu machen. Gleichzeitig unterstützt CyberLÄND die beteiligten Partner dabei, gemeinsame Normen und Standards im Bereich immersiver Technologien zu nutzen und damit die Interoperabilität zukünftiger Anwendungen zu fördern.

Zum anderen wird die CyberLÄND-Plattform inhaltlich weiter ausgebaut. Geplant sind unter anderem Technologieanalysen, Marktstudien, ein Fachveranstaltungskalender sowie ein Förderausschreibungsradar. Ergänzt werden diese Inhalte durch Leitfäden, Praxisbeispiele und Business Cases, die insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung bei der Einführung und Nutzung immersiver Technologien bieten.

Mit diesen Maßnahmen soll CyberLÄND seine Rolle als zentrale Wissens- und Vernetzungsplattform für Metaverse- und XR-Technologien in Baden-Württemberg weiter ausbauen und die industrielle Nutzung immersiver Technologien im Land nachhaltig stärken.

Starke Partnerschaft bündelt Kompetenz und Reichweite

CyberLÄND wird gemeinsam vom Virtual Dimension Center (VDC), der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) und der acameo GbR umgesetzt. Die Partner vereinen technologische Expertise, kreative Branchenkompetenz und langjährige Erfahrung im Aufbau digitaler Communities.

Durch diese Zusammenarbeit entsteht ein leistungsfähiges Netzwerk, das Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups direkten Zugang zu Best Practices, Fachwissen und neuen Kooperationsmöglichkeiten eröffnet. CyberLÄND macht bestehende Kompetenzen sichtbar, vernetzt Akteure aus unterschiedlichen Branchen und schafft so neue Impulse für Innovation und Technologietransfer.

Die enge Kooperation der Projektpartner stärkt nicht nur den Wissenstransfer, sondern erhöht auch die Reichweite der Initiative im gesamten Land. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut würdigte CyberLÄND bei der Übergabe des Förderbescheids als wichtigen Baustein für die Innovationsfähigkeit Baden-Württembergs.

Das Projekt CyberLÄND wird gefördert durch