Next Frontiers – Applied Fiction Days

  27.09.2022, 09:00 - 17:00 Uhr

Vor der Umsetzung war jedes technologische Konzept zunächst eine Vision oder sogar Fiktion. „Next Frontiers – Applied Fiction Days“ widmet sich dem Gedanken, dass aller Fortschritt zuvor Fantastik war und bringt Fiktion mit Wirtschaft, Forschung, Film und Literatur ins Gespräch. Am 22. September im Haus der Architekten in Stuttgart, befasst sich die Tagung mit dem Metaverse, der Zukunft der Mobilität, Zukunftsberufen, Künstlichen Individuen und der postfossilen Stadt.

 

1992 prägte der amerikanische Autor Neal Stephenson in seinem Roman „Snow Crash“ den Begriff und das Konzept des Metaverse. Heute ist der Begriff in aller Munde. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg und Wissenschaftsblogger, erklärt anhand des Metaverse, ob und wie die Fantasie der Realität zu arbeitet. Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel vergleicht anschließend die Verheißungen und die Drohung eines Metaverse und ordnet diese sachlich ein.

 

Vor fast zehn Jahren sagte ein Team von der Universität Oxford voraus, dass in den nächsten zwei, drei Dekaden etwa die Hälfte aller Berufe in Folge von Digitalisierung, Automatisierung und Robotereinsatz verschwunden sein würde. Bislang ist davon nichts zu beobachten. Doch die Frage bleibt bestehen: Welche Berufe und Fähigkeiten werden an Bedeutung gewinnen? Welche an Bedeutung verlieren? Zukunftsforscher und Science-Fiction-Autor Dr. Karlheinz Steinmüller gibt einen visionären Ausblick in die Zukunft der Arbeitswelt.

 

Die postfossile Stadt muss emissionsfrei und weniger energieintensiv sein. Das betrifft sowohl Arbeiten und Wohnen, Mobilität und Produktion als auch unsere Vorstellung von Individualität und Gemeinschaft. Doch die umfassende Reform des Gebildes Stadt würde durch die zähe Projektdauer und daraus resultierenden Kostensteigerungen bei heutigen Großprojekten zum Scheitern führen. Wie können die Interessen der einzelnen Bürger, der Industrie, des Handels, der Umwelt künftig verhandelt und gewahrt werden? Darüber diskutiert die niederländische Schriftstellerin und Politologin Wytske Versteeg mit Autor, Dramaturg und Zukunftsdenker Fabian Scheidler.

Die WRS unterstützt.

https://www.next-frontiers.de/de/